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Regenerative Hauttherapie mit körpereigenem Plasma

 

Eine innovative, lang anhaltende Methode zur biologischen Hautverjüngung, Prävention verfrühter Hautalterung sowie zur Reparatur von Hautschäden und Wundheilungsstörungen mit dem Einsatz körpereigener Zellen

Behandlungstechnik

Bei der regenerativen Hauttherapie kommt meist körpereigenes Plasma zum Einsatz. Zur Gewinnung von körpereigenem Plasma wird mittels speziellen Einwegsspritzen frisches Blut aus der Armvene entnommen. Mit einer Laborzentrifuge  werden die festen Blutbestandteile (rote Blutkörperchen) vom flüssigen gelben Plasma getrennt. Dieses körpereigene Plasma enthält  Eiweißverbindungen -  sogenannte Wachstumsfaktoren, Enzyme und  andere Zellbestandteile - die wichtig für eine Zellregeneration und Zellneubildung sind.

Das körpereigene Plasma wird 15 Minuten später entweder mit der Mikroneedling-Technik (Medical Needling) subkutan 0,2 mm unter die Oberhaut, oder 1-3 mm tief durch die Ober- und Unterhaut in das lockere Bindegewebe – zum Beispiel tiefer liegende Falten wie die Nasolabialfalten oder ausgeprägte Tränensäcke – mit kleinsten Nadeln injiziert. Um ein optimales, lang anhaltendes Ergebnis zu erreichen, werden zumeist beide Techniken miteinander kombiniert.

Die regenerative Hauttherapie unterscheidet sich grundlegend von Botox-Injektionen und anderen Injektionsbehandlungen mit synthetischen Fillern oder Collagenen. Hierbei kommt es nicht, wie beim Botox, zu gewollten Nerven/Muskellähmungen mit Behinderung und Inaktivierung des Zellstoffwechsels, sondern im Gegenteil - zu einer Aktivierung der Regeneration und Reparation von Zellen und damit zu einer Verbesserung und Normalisierung  der kutanen Stoffwechselvorgänge in allen drei Hautebenen. Dadurch erreichen wir eine Verbesserung der Hautfunktionen und des Wasserhaushaltes,   was eine Glättung, Verjüngung und Heilung der Haut zur Folge hat, ohne den Einsatz von küstlichen Fillern oder Stoffen bakteriellen Ursprungs und ohne  Risiko eines unnatürlichen, mimikreduzierten Gesichtes.

"Ziel der regenerativen Hauttherapie ist ein natürliche, gesunde, gut durchblutete und befeuchtete Gesichtshaut mit geminderten Falten und verbesserten Gesichtskonturen."

Vorteile der regenerativen Hauttherapie

  • Therapie mit körpereigenen Stoffen
  • Keine Ausdünnung der Oberhaut 
  • Stimuliert die Regeneration der Haut
  • Verbessert die Hautstruktur
  • Verbessert die Feuchtigkeitsspeicherung
  • Verbessert den Zellstoffwechsel
  • Sichtbare, lang anhaltende Faltenglättung
  • Verbesserte Regeneration geschädigter Haut, auch nach Operationen, Verletzungen oder kosmetischen Behandlungen  
  • Optimierung der Gesichtskonturen 

Haben Sie Fragen an uns oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Hier geht es zum Kontaktformular! 

Indikationen 

  • Mit einer autologen, adulten Plasmatherapie kann der Alterungs-  und Austrocknungsprozess des Bindegewebes und der Haut ohne schwerwiegende Nebenwirkungen auf natürliche effektive Weise behandelt werden
  • Behandlung von Haut-, Wund- und Durchblutungsstörungen – wie z.B. Dekubitus, Diabetesbeine, Raucherbeine 
  • Geschädigte, vernarbte oder dünne Haut nach kosmetischen Behandlungen (z.B. nach Botox und Hautfiller)
  • Patienten mit Haar- und Kopfhautschäden 

Achtung: Wegen der gesteigerten Zellproduktion/Zellteilung soll für 4-6 Wochen nach einer Behandlung mit autologem Plasma oder Zellen direkte Sonnenstrahlung oder UV-Sonnenbäder der behandelten Hautareale vermieden werden. Wir empfehlen für diese Regenerationszeit der Haut eine sanfte Hautschutzcreme mit starken Sonnenschutzfaktoren. 

Patienten mit einer Antikoagulanztherapie können erst nach Rücksprache mit dem Arzt behandelt werden. 

Ausdrückliche Kontraindikationen einer solchen regenerativen Hautbehandlung sind:

  • Hautkrebs
  • Strahlen / Chemotherapie (aktuell)
  • Aktive Akne
  • Akute Infektion mit Herpes Labialis
  • Allergien gegen Lokalanästhetika


   

Unsere Haut, das größte Organ unseres Körpers

Um zu verstehen, welche Wirkmechanismen die regenerative Hauttherapie anspricht,  sollte man die anatomischen Strukturen der  Haut und des Bindegewebes kennen.

Die Haut ist zwischen 0,5 mm und 5 mm dick und besteht aus drei Hauptbestandteilen, der Oberhaut (Epidermis = mehrschichtig verhornt), der Lederhaut (Dermis oder Corium = straffes faserreiches Bindegewebe) und einer lockeren Bindegewebsschicht (Subcutis = Unterhaut, mit Fett, Gefäßen, Nerven, Drüsen, Lymphgefäßen, Haarwurzeln und Muskelzellen). Die Epidermis und Dermis sind fest miteinander verbunden und die Subcutis verbindet die Haut locker mit den darunter liegenden Gefäßen, Muskeln, Sehnen und Knochen. Die Haut ist ein lebenswichtiges Organ, sie schützt den Körper vor chemischen, thermischen und mechanischen Belastungen. Sie reguliert die Körpertemperatur und teilweise den Wasserhaushalt. Die Haut schützt den Körper vor Austrocknung und ist darüber hinaus ein wichtiges „Sinnesorgan“. Mit ihren nervösen Strukturen können an der Haut Berührung, Druck, Schmerz und Temperatur wahrgenommen werden. Die Haut ist an zahlreichen immunologischen Abwehrvorgängen beteiligt. Ihr vegetatives Nervensystem kontrolliert das Erröten, Erblassen, Haarsträuben und  den Angstschweiß und beeinflusst viele vitale Funktionen - im Besonderen unsere zwischenmenschliche Kommunikation.

Die äußere Hautschicht  (Epidermis)  verfügt über ein großes Regenerationsvermögen. Die Neubildung von Hautzellen (Epithelzellen) dauert ca. 30 Tage. Die Zellneubildung selbst geht  ausschließlich von ortsansässigen Stammzellen aus. Die Stammzellen sind die biologisch wichtigsten Zellen der Oberhaut, der Unterhaut und des subkutanen Bindegewebes mit seinen unterschiedlichsten Zellen. Die Bildung, Regeneration und Reparation von allen drei Hautschichten durchlaufen, bis zum Endprodukt  „neue Haut“, bekannte und unbekannte molekularbiologische  Prozesse. Die Steuerung und Kontrolle einer Zellneubildung wird nicht nur allein von den Stammzellen, sondern auch von Helferproteinen, den sogenannten Wachstumsfaktoren, Start- , Stop-,  Modulations- und Faltungsproteinen, sowie zahlreichen, bis heute unbekannten,  „Steuerungs- und Regulationsproteinen“ durchgeführt.

In allen drei Hautschichten findet unter normalen Bedingungen  eine dynamische Zellaktivität statt.  Dieser Prozess kann mit körpereigenen Zellen und Zellprodukten unterstützt und positiv beeinflusst werden. Vor allem im „Alterungsprozess des Austrocknens“ unseres lockeren Bindegewebes durch Verlust an intrazellulärem Wasser, Mineralien und speziellen Eiweißen wird diese wichtigste Versorgungsebene unserer Haut so geschädigt,  dass  sie ihrer Funktion -  Nachschub, Energie und Baumaterial für neue Hautzellen zu bilden und zu liefern -  nicht mehr ausreichend nachkommen kann.

Mit einer autologen, adulten Plasmatherapie kann der Alterungs-  und Austrocknungsprozess des Bindegewebes und der Haut ohne schwerwiegende Nebenwirkungen auf natürliche effektive Weise behandelt werden.

Hautalterung verstehen

Unter regenerativer, biologischer Hautheilung versteht man den Einsatz und/oder die Verwendung körpereigener (autologer) Zellen, Zellprodukte, Plasma und Serum um den Alterungsprozess der Haut  auf natürliche Art und Weise entgegen zu wirken und/oder traumatische Hautverletzungen zu heilen.

Molekulare Theorien gehen davon aus, dass die Hautalterung ebenso einer genetischen Steuerung unterliegt, wie die Reifung und Fortpflanzung. Beim vorprogrammierten Zelltod kommt es zu einem genetisch festgelegten koordinierten Sterbeablauf, der durch gezielte Aktivierung und Hemmung von „Todesenzymen“, auch Caspasen genannt,  eingeleitet wird. Diese Caspasen können beispielsweise lebenswichtige Hautzellproteine spalten und inaktivieren und dadurch einen geordneten Schrumpfungs- und Alterungsprozess der Haut ,- Unterhaut und -Bindegewebszelle einleiten.   Äußerlich sichtbare Hautveränderungen, wie eine verminderte Elastizität, vermehrte Faltenbildung, Alterspigmente (Lipofuszineinlagerung), Pergamenthautbildung (Hautverdünnung), Reduktion des subkutanen Gewebes  und seiner Anhangsgebilde (Kapillaren, Schweißdrüsen, Nerven), brüchige Haare und Nägel sind Ausdruck einer deutlich verminderten zellulären Aktivität und des kutanen zellulären Wasserhaushaltes. Die Austrocknung der Hautschichten ist ein sichtbares  Zeichen für den Prozess eines im Alter zunehmenden natürlichen Zelltodes (Apoptose).

Zelluläre Theorien gehen davon aus, daß aggressive toxische Produkte, wie „hochreaktive freie Radikale“ und andere Zellgifte zu Veränderungen und Verletzungen des genetischen Codes (DNA) einer Haut und - Bindegewebszelle  beitragen und dadurch den normalen, natürlichen sowie lebenswichtigen  Zellstoffwechsel so stören, dass es über einen zunehmenden Zellfunktionsverlust zum Zellschaden und letztlich zum Zelltod kommt. 

Im Zusammenspiel von molekularer und zellulärer Theorie bei der Alterung von Haut und Bindegewebszellen können heute schon viele Zellalterungsprozesse wissenschaftlich erklärt werden. Der genaue Zellalterungsprozess ist bis heute allerdings noch nicht völlig aufgeklärt.

Botox und Hautalterung

Unsere Haut wird von vielen Faktoren strapaziert,  Bräunungsschäden, Strahlung, Umweltgifte in der Nahrung, dem Wasser und der Luft, psychische Probleme, Rauchen, zuviel Alkohol und Medikamente summieren sich zu  multifaktoriellen starken Stressfaktoren, welche unsere Haut belasten und auf Dauer schädigen können. Vor diesem Hintergrund erscheint es unverständlich, daß für eine kosmetische Hautglättung/Behandlung seit Jahren ausgerechnet eines der stärksten biologischen Nervengifte der Natur benutzt wird, das Botulintoxin, kurz Botox.

Botox ist ein extrem starkes Neurotoxin; die tödliche Dosis beim Menschen liegt  bei 10 µg ( 1 µg = Mikrogramm = 0,001 mg = 0,000001 g,). Nach  fehlerhaften kosmetischen Behandlungen mit Botox kann es zu schweren Vergiftungen kommen, aber darüber hinaus sind viele Mediziner der berechtigten Meinung, dass dieses Gift nach mehrmaligem Anwenden chronische Schäden an den Nerven verursachen und damit zwangsläufig auch Muskel, Haut und Bindegewebszellen schädigen kann. Der lebenswichtige Stoffwechsel unserer Zellen im Einflussbereich dieser geschädigten oder zeitweise gelähmten Nerven wird stark gestört und kann völlig zum Stillstand kommen, was zum Zelltod, d.h. einer schnelleren, sichtbaren Alterung der Haut führen kann. Das Endresultat ist ein teigig wirkendes, maskenartiges Gesicht,  das in seiner reduzierten Mimik einem neurodegenerativen Krankheitsbild gleicht, dem M. Parkinson.

Die durch Botox entstehende, gewollte Lähmung eines Hautareals hat einen negativen Einfluss auf unser parasympathisches Nervensystem und damit unmittelbar auf wichtigste Lebensprozesse unserer Haut:  die Wasserregulation, die Durchblutung, die Schweißproduktion, und der Zellstoffwechsel und der Abbau von Zellabfallstoffen sind in einem gelähmten Hautareal gestört.

Die Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen wie M. Parkinson, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose und Demenzen in der Bevölkerung stimmt mich sehr nachdenklich in Hinblick auf kosmetische Behandlungen mit neurotoxischen Mitteln wie Botox. Ein klinische Auswertung der Zusammenhänge zwischen der Zunahme von neurodegenerativen Erkrankungen und der Zunahme von Botoxbehandlungen gibt es bis heute noch nicht. 

 

Kosmetische Behandlungsschäden

Kosmetische Behandlungen wie Schönheits-Operationen, Laser, Injektionen von Hyaluronsäure, Körperfett oder Botox sind nicht ohne Risiko und verlaufen nicht immer erfolgreich. Bereits ein durch Füllstoffe ausgeführter Druck auf die empfindlichen Nervenstrukturen und Kapillaren kann ausreichen um diese zu schädigen, mit negativen Konsequenzen auf die beteiligten Haut-, Muskel- und Bindegewebszellen.

Chemische Reize, sowie allergische Reaktionen durch die oben genannten Stoffe können  Entzündungen in allen drei Hautschichten verursachen. Die Resultate sind Lähmungen, Hautverziehungen, Unebenheiten, Vernarbungen und das Absterben ganzer Zellverbände, was zu einer sichtbaren Deformierung der Gesichtskontur führen kann. Mit einer regenerativen Hauttherapie mit körpereigenen Zellen oder Plasma können diese Strukturschäden behandelt und Hautbild und Hautfunktion verbessert werden.

Die Injektion des autologen Plasmas dient dabei nicht nur der äußeren Schönheit der Haut, auch schlecht durchblutete oder verheilende Hautareale oder Wunden, wie beispielsweise ein Dekubitus oder offene Beine, können durch lokale Umspritzung  behandelt werden, um die Heilung anzuregen. 

Haarwurzelbehandlung

Genetik, Hormone, Erkrankungen, Ernährung, Stressfaktoren, Durchblutung -  viele Faktoren haben Einfluss auf das gesunde Haarwachstum. Die Haarwurzel reicht von der Unterhaut bis ins lockere Bindegewebe. Ihre aktiven, haarschaftbildenden Stammzellen sitzen in der epithelialen Haarzwiebel, die durch eine bindegewebige Haarpapille über Blutgefäße und Nervenstrukturen versorgt wird.

Unser Behandlungsansatz geht davon aus, mit körpereigenem Plasma oder Zellen und konzentrierten Wachstumsfaktoren die Aktivität der Stammzellen in den Haarwurzeln anzuregen und somit das Haarwachstum positiv zu beeinflussen. Das autologe Plasma wird dabei mittels Microneedling in Kombination mit subkutanen Injektionen direkt auf die Kopfhaut eingebracht. 

 

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Therapiespektrum 

 

ACS Autolog Konditioniertes Serum 

 

ACP Autolog Konditioniertes Plasma 

 

Hyaluronsäure

 

Alternative Therapien

 

Homöopathie 

 

DNA Analysen