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Stammzellen

 

Als Stammzellen bezeichnet man die Urzellen, aus denen der Organismus entsteht. Sie unterscheiden sich gegenüber anderen Zellen durch zwei Eigenschaften: 1. Besitzen sie die Fähigkeit sich durch Zellteilung immer wieder selbst zu erneuern, 2. Können sie sich unter geeigneten Bedingungen zu verschiedenen Zelltypen weiter entwickeln.

„omnis cellula e cellulis“ – jede Zelle ist aus einer Zelle

1665 wurden von Robert Hooke, einem englischen Genie der Renaissance, zum ersten Mal biologische Zellen beschrieben und somit der Grundstein der modernen Biologie gelegt. Im neunzehnten Jahrhundert fand der deutsche Arzt Rudolf Virchow heraus, dass alle krankhaften Veränderungen des menschlichen Körpers sich auf der Ebene der Zellen abspielen und formulierte seinen berühmten Satz „omnis cellula e cellulis“ - „jede Zelle ist aus einer Zelle“. Laut vorherrschender Definition weisen Stammzellen die Eigenschaft auf, sich extensiv und undifferenziert zu vermehren, sich selbst zu erneuern, Tochterzellen zu produzieren und Gewebe zu regenerieren. Stammzellen sind Zellen von denen andere Zellen abstammen.

Forschung und Anwendung embryonaler Stammzellen unterliegen strengen gesetzlichen und ethischen Regelungen. Ausserdem ist ihr Einsatz aufgrund der Abstossungsreaktionen (Fremdzellen), der Neigung zur Bildung von Teratokarzinomen sowie von nicht spezifischen Gewebe umstritten. Anders verhält es sich mit adulten, autologen Stammzellen, die gemäss ethischer Grundsätze völlig unbedenklich zu verwenden sind. Da hierbei die Zellen des Patienten eingesetzt werden, gibt es keine Abstoßungsreaktionen. Adulte Stammzellen – gewonnen aus Knochenmark oder Nabelschnurblut – werden seit vielen Jahrzehnten in der Behandlung von Leukämie und anderen Neoplasien (Tumoren) erfolgreich eingesetzt. Heutzutage werden adulte Stammzellen bereits in der Herzchirurgie, in der Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie sowie bei der Neurochirurgie eingesetzt.

Die Aufgaben adulter Stammzellen

Adulte, autologe (körpereigene) Stammzellen übernehmen in unserem Körper die Aufgabe der Geweberegeneration und –Reparatur. Ihre Tochterzellen besitzen die Fähigkeit sich in differenzierte Zellen umzuwandeln, die beschädigte oder abgestorbene Zellen in Organen oder im Gewebe ersetzen können. Somit unterstützen sie tagtäglich die Funktionsfähigkeit unseres Körpers. In der regenerativen Medizin bedient man sich dieser Eigenschaften der adulten Stammzellen, indem man sie aus dem Knochenmark des Patienten isoliert und direkt, in einer hohen Konzentration, an beschädigtes Gewebe heranbringt.

Differenzierungspotential adulter Stammzellen

Unter dem Begriff Differenzierungspotential von Stammzellen versteht man die Fähigkeit einer undifferenzierten Zelle sich in eine differenzierte, spezifische Zelle wie z.B. Knochen-, Knorpel-, Nerven-, Haut-, Pankreas-, Leber- oder Herzmuskelzelle umzuwandeln. Nach heutigem Stand der Wissenschaft können adulte Stammzellen weit über 20 unterschiedliche Zell- und Gewebearten bilden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Therapiespektrum 

 

ACS Autolog Konditioniertes Serum 

 

ACP Autolog Konditioniertes Plasma 

 

ACBM Autolog Konzentriertes Knochenmark 

 

Hyaluronsäure

 

Alternative Therapien

 

Homöopathie 

 

DNA Analysen