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Adulte Stammzellen

 

Adulte Stammzellen finden sich in verschiedenen Geweben bereits geborener Menschen: so z.B. im Gehirn, Knochenmark, Blut, Blutgefässen, Skelletmuskeln, Haut, Darmschleimhaut, Augenhornhaut, Augennetzhaut, Zahnmark, Leber und der Bauchspeicheldrüse. Diese körpereigenen Stammzellen übernehmen in unserem Körper die Aufgabe der Geweberegeneration und –Reparatur. Ihre Tochterzellen besitzen die Fähigkeit sich in differenzierte Zellen umzuwandeln, die beschädigte oder abgestorbene Zellen in Organen oder im Gewebe ersetzen können. Somit unterstützen sie tagtäglich die Funktionsfähigkeit unseres Körpers. In der regenerativen Medizin bedient man sich dieser Eigenschaften der adulten Stammzellen, indem man sie aus dem Knochenmark des Patienten isoliert und direkt, in einer hohen Konzentration, an beschädigtes Gewebe heranbringt. 

Adulte Stammzellen versus Embryonale Stammzellen 

Es werden zur Zeit weltweit vielerlei Therapien mit embryonalen Stammzellen angeboten, die neben ihrer ethischen Fragwürdigkeit auch erhebliche Risiken enthalten, die bei der autologen adulten Stammzelltherapie nicht gegeben sind.

Risikoprofil der embryonalen und adulten Stammzellen im Vergleich:

Embryonale Stammzellen

  • Mögliche Bildung von Teratokarzinomen, sowie von nicht spezifischen Gewebe (Tumor) 1
  • Abstoßungsreaktion möglich, da fremde Zellen
  • Transfer von Fremderbsubstanzen (Genen) möglich
  • Fremder, unbekannter Spender
  • Künstliche Vermehrung der Zellen im Labor mit z.B. Wachstumshormonen und künstlicher Anregung der Zellteilung durch unterschiedliche chemische Substanzen und Nährlösung
  • Zugabe von Kälteschutzmitteln, Frostschutzmitteln sog. Kryoprotektiva bei gefrorenen Zellen
  • Auftauprozess notwendig, dadurch Zell- und Zellkernzerstörung möglich
  • Zugabe von Konservierungsmitteln notwendig

 

Frische adulte autologe Stammzellen

  • Eine Neigung zur malignen Entartung, wie bei der Implantation von embryonalen Stammzellen  konnte bei der klinischen Verwendung von adulten autologen Stammzellen bisher nicht beobachtet werden. 2
  • Keine Abstoßungsreaktion, da eigene Zellen
  • Eigene Erbsubstanz (körpereigene Gene)
  • Spender und Empfänger sind identisch
  • Keine künstliche Vermehrung, keine künstliche Anregung der Zellteilung, keine künstliche Nährlösung notwendig
  • Kein Kälteschutz notwendig, da Frischzellen
  • Kein Auftauprozess notwendig
  • Kein Konservierungsmittel notwendig, weil frische Zellen

 

1. Sylvester, Longakker, 2004, Donovan, Gearhart, 2001

2. Stiller et al, 1992, Fruehauf, Ho, 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Therapiespektrum 

 

ACS Autolog Konditioniertes Serum 

 

ACP Autolog Konditioniertes Plasma 

 

ACBM Autolog Konzentriertes Knochenmark 

 

Hyaluronsäure

 

Alternative Therapien

 

Homöopathie 

 

DNA Analysen