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ACP - Autolog Konditioniertes Plasma

 

Autolog konditioniertes Plasma ist ein Verfahren, bei dem eine kleine Menge Vollblut (ca. 12 ml) aus der Armvene mittels eines speziellen Blutentnahmeröhrchens entnommen wird. Durch Zentrifugation kann aus dem Vollblut thrombozytenreiches Plasma abgetrennt, bzw. gewonnen werden. Die darin in hoher Konzentration enthaltenen körpereigenen Wachstumsfaktoren können Heilungs- und Aufbauprozesse in geschädigtem Gewebe (Knorpel, Muskel, Sehnen, Haut) anregen. Die intraartikuläre Injektion von thrombozytenangereichertem Plasma zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Gelenkknorpelschäden zeigte signifikant gute klinische Ergebnisse im Hinblick auf die Parameter Schmerz, Steifigkeit und körperliche Aktivität. Ausser den normalen, sehr seltenen Risiken einer Gelenkpunktion sind bei der ACP-Therapie keine Nebenwirkungen aufgetreten.

Wirkung von körpereigenem Plasma:

  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • knorpelschützend
  • beweglichkeitsfördernd
  • fördernd auf das Abschwellen der Nervenwurzel
  • kann bei Patienten mit zusätzlichem Diabetes Mellitus eingesetzt werden 

 

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Die Vorteile der ACP Therapie auf einen Blick: 


• Nutzt die körpereigenen Regenerationskräfte 
• Empfohlen bei Verletzungen der Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke
• Konzentration von Wachstumsfaktoren im Blut
• Keine Nebenwirkungen, da der körpereigene Heilungsmechanismus eingesetzt wird 
• Sicheres Verfahren durch Spezialspritze

Wer kann von ACP profitieren?

Bei den meisten Verletzungen des Bewegungsapparates, der Bänder und Sehnen, aber auch bei Muskelverletzungen oder Sehnenentzündungen kann die Heilung durch ACP unterstützt werden. Auch viele Sportverletzungen der Gelenke selbst können mit ACP effektiver und auch physiotherapeutisch besser behandelt werden.  

Wie läuft eine ACP-Therapie ab? 

1. Blutabnahme aus der Armvene 
2. Trennverfahren zur Gewinnung von konzentrierten körpereigenen Wachstumsfaktoren 
3. Injektionen der körpereigenen Wirkstoffe in die betroffene Region 

Eine kleine Menge Blut wird wie für eine Blutuntersuchung aus der Armvene entnommen. Durch ein spezielles Trennverfahren wird der Teil des Blutes gewonnen, der körpereigene regenerative und arthrosehemmende Bestandteile enthält. Die so gewonnene körpereigene Lösung wird in das betfoffene Gelenk injiziert. Dies geschieht mittels einer speziell entwickelten Doppelspritze (Arthrex Double Syringe). Dieses neu entwickelte Doppelkammersystem gewährleistet die sterile Gewinnung und sterile Injektion der Wachstumsfaktoren und bietet so höchstmögliche Sicherheit. 

Der Heilungsvorgang 

Der Heilungsprozess eines verletzten Gewebes durchläuft eine komplexe und präzise geregelte Serie von körpereigenen Vorgängen. Proteine im Blut sind für diese Regulation zuständig, viele davon werden aus den Blutplättchen, den Thrombozyten, freigesetzt. 

Die Thrombozyten befinden sich ständig im menschlichen Blut und werden nach einer Verletzung aktiviert. Sie sind dann in der Lage, am Ort der Verletzung Wachstumsfaktoren auszuschütten. Dies ist der Beginn des Heilungsprozesses. Seit vielen Jahren steigt das Interesse der Mediziner, diese Wirkstoffe aus dem Patientenblut zu gewinnen und am Ort der Verletzung in hoher Konzentration zu nutzen. Die Entwicklung neuer Technologien zur Unterstützung dieser Heilungsvorgänge ist in den letzten Jahren stetig gewachsen.